DIE WADLBEISSER

Um die Weihnachtsfeier des Neumarkter Sportvereins interessanter zu gestalten, begannen Peter Gunzy und Helmut Hofer vor mittlerweilen 5 Jahren, Kabarettnummern einzustudieren und diese aufzuführen. Als dann Hans-Jürgen Brandstetter und Martin Brandstetter (zufällige Namensgleichheit) dazustießen, gründete man Ende 1995 die Kabarettgruppe ,,Die Wadlbeisser", fasste die einstudierten Nummern der letzten Jahre zu einem abendfüllenden Programm zusammen und führte dieses unter dem Namen ,,Alles nur geklaut!" in größeren Sälen auf Angespornt von dem guten Erfolg dieses ersten Kabaretts schrieben „Die Wadlbeisser“ dann erstmals eigene Nummern und stellten in zweijähriger Vorbereitung ihr zweites Programm auf die Beine, welches nach einigen Vorpremieren in Neumarkt/Ybbs erstmals unter dem Titel ,,Net zum Glaub´n" am 3.Jänner 1998 in Marbach/Donau aufgeführt wurde.

„Die Wadlbeisser“ sind engagierte Amateurkabarettisten, die sich außerdem zum Teil seit mehreren Jahren bei Theatergruppen in Neumarkt und Amstetten schauspielerische Erfahrung erwerben und sich bei Seminaren des NÖ Landesverbandes für Amateurtheater weiterbilden. Durch ständiges Sammeln von Pointen und aufmerksames Beobachten im Alltag erhalten „Die Wadlbeisser“ Material und Ideen für neue Kabarettnummern. Jeder Wadlbeisser ist gleichzeitig Spieler und Autor, wodurch ein sehr vielseitiges, abwechslungsreiches Kabarett geboten werden kann (Solokabarett, Doppelconferencen, Sketch, Slapstick, gesellschaftskritisches Kabarett, Musiknummern,...).

Die Wadlbeisser bedienen sich bei ihren Aufführungen der professionellen Ton- und Lichttechnik von Karl Greisinger, der unter anderem auch jedes Jahr bei der ,,Ybbsiade" tätig ist.

Um dem Veranstalter einer Wadlbeisser-Aufführung einen finanziellen Erfolg zu ermöglichen, ist ein Aufführungsraum, der mehr als hundert Personen Platz bietet, empfehlenswert. Die Bühne sollte gegenüber dem Zuschauerraum erhöht sein und eine Mindestgröße von 5 x 3m aufweisen. Der zur Wandauskleidung der Bühne notwendige schwarze Dekorationsstoff kann (falls nötig) von den Wadlbeissern zur Verfügung gestellt werden. Links oder rechts der Bühne muss es möglich sein, direkt in den nicht zu kleinen Umkleide-raum zu gelangen. Spiegel, Tisch, Sessel und Garderobehaken im Umkleideraum sind notwendig. Spätestens am Tag der Aufführung brauchen die Wadlbeisser Gelegenheit, im Saal Aufbauarbeiten sowie Ton- und Lichtchecks durchzuführen.

Plakate, Eintrittskarten, Handzettel und Programmhefte können von den Wadlbeissern erworben werden.
Neben den genannten Werbematerialien fallen für eine Wadlbeisser-Veranstaltung Ausgaben für
Ton- und Lichttechnik, AKM und Lustbarkeitsabgabe, Saalmiete (eventuell Heizkosten) sowie eine
individuell zu vereinbarende Gage für die Wadlbeisser an.

Wir – „Die Wadlbeisser“ - möchten mit unserem Kabarettprogramm dem Publikum und auch uns selbst, einen amüsanten Abend bereiten, und freuen uns schon jetzt darauf, auch bei Ihnen auftreten zu dürfen!
 

   
 

,,Net zum Glaub´n"

Programminhalt:

Das Kabarettprogramm ,,Net zum Glaub´n" besteht aus 18 voneinander unabhängigen Nummern. Das Programm ist so zusammengestellt, dass die einzelnen Akteure abwechselnd alleine oder gemeinsam auf der Bühne sind. Da sich kein Themenfaden durch das Programm zieht, wird das Publikum immer wieder von der Vielseitigkeit der einzelnen Kaberettisten überrascht, und wartet neugierig darauf, was als nächstes kommt.

Die Solonummern sind zum Teil autobiographisch (wie z.B.: ,,Jetzt erst recht", ,,Kindermund" oder ,,Servus Oida"), oder erzählen Geschichten aus dem täglichen
Leben (wie z.B.: ,,War vielleicht net mein Tag", ,,Außeg'steß´n", ,,Geh spuil ma a Nummer" oder ,,Der Seiltänzer"). Politik und Umwelt kommen natürlich in unserem Programm auch vor. Diese Themen werden auf unterschiedlichste Weise behandelt: Sei es als Alkoholiker, als Planetenarzt oder als Staatsdiener. Durch das Hineinschlüpfen in die jeweilige, themenzugehörige Person, hört das Publikum nicht nur, sondern erkennt am Auftreten des einzelnen, sowie aus Mimik und Gestik, worum es bei den Nummern geht.

Die Doppelconferencen lockern das Programm durch ihre vordergründigen Pointen auf, und verführen das Publikum herzhaft zu lachen. Die zwei zu viert gespielten Sketches auf dem Herren-WC, bzw. bei einem Bankschalter überraschen durch scheinbar spontanes Rollenspiel, wo die Frage offen bleibt: einstudiert oder gar improvisiert?

Abgerundet wird das Programm durch ein Lied über den Beamtenstaat Österreich, und nicht zuletzt mit den beiden Zugaben, wo wir in die Rolle unserer besseren Hälfte - den Frauen - schlüpfen.

 
  
 
 

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